Ein Ladezyklus beschreibt eine vollständige Ladung von 0 auf 100 % und wieder zurück, egal ob in einem Durchgang oder verteilt über mehrere Teilladungen. Wie viele solcher Zyklen ein Lithium-Ionen-Akku übersteht, bevor er merklich schwächelt, hängt weniger von der reinen Zahl ab als von Temperatur, Ladehub und Entladetiefe. Die Industrie zieht die Grenze meist bei etwa 80 % Restkapazität, dem sogenannten End of Life. Zyklen sind also nur ein Baustein der Erklärung, nicht die ganze Geschichte.
Die verlässlichste Methode, um die Akkukapazität zu messen, ist die kontrollierte Konstantstrom-Entladung — alle anderen Verfahren liefern Schätzwerte oder Trendindikatoren, keine echten Kapazitätswerte. Dabei wird der Akku mit einem definierten Strom bis zur Abschaltspannung entladen und die entnommene Ladung nach der Formel Kapazität (Ah) = Strom (A) × Zeit (h) berechnet. Das Ergebnis ist reproduzierbar, normkonform und direkt als State of Health (SoH) auswertbar.
Wussten Sie, dass in Deutschland jedes Jahr rund 40.000 Tonnen Batterien verbraucht werden? Jede einzelne Batterie enthält wertvolle Rohstoffe wie Zink, Kupfer oder Lithium, die bei falscher Entsorgung verloren gehen und die Umwelt belasten. Wer Batterien richtig entsorgt, schützt nicht nur Böden und Gewässer, sondern sorgt auch dafür, dass wichtige Materialien wieder in den Kreislauf zurückkehren und Ressourcen geschont werden.
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Die Akku- und Batteriebranche befindet sich aktuell im Wandel: Neue gesetzliche Vorgaben, steigende Rohstoffpreise und technologische Innovationen verändern den Markt spürbar. Für Verbraucher, Unternehmen und Händler ergeben sich daraus sowohl Herausforderungen als auch neue Chancen.